Komfort und Energieeffizienz

Das Bürogebäude an der Deutzer Brücke mit rund 7000 m² Bürofläche in 350 Büros, repräsentativen Bereichen sowie einem Restaurant im Erdgeschoss wurde komplett mit einer Multivendor-Installation in LON ausgerüstet.

Das Gebäude aus den 1960er Jahren wurde im Rahmen der Sanierung völlig entkernt und nach aktuellem Stand der Technik wieder aufgebaut. Ein grundsätzliches Problem bestand in der niedrigen Geschosshöhe. Daraus entstand das Konzept einer dezentralen Lüftung. Das Gebäude bietet Platz für rund 350 Büros unterschiedlicher Größe, Besprechungsräume, Treffpunkte sowie repräsentative Konferenzräume im Erdgeschoss. Zusätzlich gibt es im Erdgeschoss eine Kantine sowie Fläche für ein extern betriebenes Restaurant an der Ecke zur Deutzer Freiheit.

Das Erdgeschoss

Neben dem großen Eingangsbereich mit verschiedenen Warte- und Aufenthaltszonen sind im Erdgeschoss einerseits 2 unterschiedlich große Besprechungsräume sowie andererseits die Kantine und Sozialräume untergebracht.

Die Besprechungsräume werden ausschließlich über Touchpanels bedient, die direkt auf den Web-Server des IPLONGATE zugreifen. Hierfür wurde bei der enervision GmbH eine eigene Java-Script-Applikation entwickelt, die die notwendigen Elemente bereitstellt. Es kann das Licht geschaltet und gedimmt, die Jalousie gefahren sowie die Solltemperatur eingestellt werden. Der Eingangsbereich wird ausschließlich über die GLT bedient.

Kantine und Sozialräume enthalten eine Reihe von spezifischen Lösungen, die z.T. auf Vorschriften sowie auf baulichen Besonderheiten zurückzuführen sind. Auch hier kommen 10“-Touchpanel zum Einsatz.

Der Bereich des externen Restaurants ist mit Halogenleuchten anstatt der sonst im Gebäude verwendeten Fluoreszensleuchten sowie mit einer küchentauglichen Lüftungsanlage bestückt. Die Bedienung erfolgt wie in den Konferenzbereichen über ein 10“-Touchpanel.

Die Büroflächen

Die Bürobereiche sind achsweise völlig identisch und können beliebig in Räume zusammengefasst werden. Jede Achse ist mit einem Multisensor, der als Helligkeitssensor arbeitet, zwei DALI-Leuchten, die in einer Gruppe zusammengefasst sind sowie einer dezentralen Lüftungseinheit ausgestattet. In jedem Raum gibt es zusätzlich je nach Raumgröße ein bis zwei Raumbediengeräte. 

Am Raumbediengerät wird die Präsenz vom Nutzer angegeben, er kann dort die Solltemperatur um +/- 3K verändern, dimmen und die Jalousie Hand bedienen. Es wird dort Wochentag, Datum und Uhrzeit angezeigt. Das Fassadenlüftungsgerät ist in 4-Leitertechnik angeschlossen und kann auch frei kühlen. Es arbeitet autonom, wobei der Nutzer die Solltemperatur und gegebenenfalls die Lüfterstufe manuell einstellen kann.

Der Leitrechner, der vom Bereich MSR-Technik gestellt wurde, ist über einen OPC-Server mit dem LON-System verbunden. Rund 5000 Datenpunkte, die zu lesenden gebunden, sind auf die Leitwarte aufgeschaltet. Der Status von Beleuchtung, Fassadenlüftungsgerät, Fensterkontakten und die Temperaturen werden so auf der Leitwarte sichtbar gemacht.